Dienstag, 20. Oktober 2015

Tag der Revolution

Heute ist der "Tag der Revolution" in Guatemala, ein staatlicher Feiertag, an dem an die Revolution von 1944 erinnert wird. Oder vielleicht sollte ich besser sagen erinnert werden sollte. Da die Geschäfte und Märkte ganz normal geöffnet haben ist es eher ein Shoppingtag für die meisten Guatemalteken. Na gut es gibt auch ein paar Tafeln, die an die Revolution erinnern.
Bei Flor war heute Feiern angesagt, den Lucy, eine Schwester von Flor hat am 20.10. Geburtstag.
Lucy (zweite von .links) im Kreise der Lieben
Wie üblich rückte die Verwandschaft ziemlich vollzählig an um die Jubilarin hoch leben zu lassen. Dann wurde noch ein Quiz- und ein Würfelspiel gespielt. War sehr unterhaltsam. Ach ja, zu Essen gab es selbstgemachte guatemaltekische Schnittchen. Frisch gebacken. Sehr lecker und ständig alle.
Beim Familienquiz
Und was natürlich in dieser Familie nicht fehlen durfte war das ausgiebige Geburtstagsständchen. Insgesamt war es eine nette Revolutionsfeier - wobei die Revolution eigentlich gar nicht vorkam.
Beim Anschneiden der Geburtstagstorte
 War auf jeden Fall nett.(und anstrengend) Ach ja, Bayern hat gegen Rom im Fußball verloren. Da musste ich als Eintrachtfan doch etwas schadenfroh sein. Für die Guatemalteken war aber wichtiger, dass Barcelona gewonnen hat.
Ich hoffe jetzt, dass ich aber die restliche Zeit im Projekt sein kann.

Montag, 19. Oktober 2015

Land des ewigen Frühlings - im Regen

Ich bin wieder in Guatemala. Die nächsten Tage werden zeigen, ob mein Spanisch noch reicht. Das Abholen klappt schon mal. Lucy, eine Nichte von Flor steht an der Scheibe vom Flughafen und winkt mir begeistert zu.
Es ist schön, in ein anderes Land zu kommen und so nett empfangen zu werden. Dadurch bleiben mir auch die etwas nervigen Taxifahrer und Straßenhändler erspart - ich bin ja schon in Begleitung von Einheimischen.
Auch Flor begrüßt mich herzlich und wir warten noch auf Juan Pablo, der mit dem Auto noch um den Flughafen kreist.
Als der dann endlich kommt, fahren wir zuerst in das Appartement, da wo ich die letzten Male auch gewohnt habe, aber nur um die Koffer abzustellen. Dann geht es noch mal los zum Essen. Wir treffen dort auch noch Andrea, die große Schwester von Lucy.
Draußen regnet es in Strömen. Auf meine Nachfrage hin erklärt man mir, dass es das seit 3 Tagen tut. Die Wochen davor wäre es sehr schön gewesen...
Also dafür reicht mein Spanisch noch.

Am nächsten Montagmorgen um 8 Uhr (also real 8.20 Uhr) ging es dann los ins Projekt. Neele, die aktuelle Praktikantin saß schon im Auto und dann fuhren wir noch zum Quartier von Tobi, der hier ein Praktikum an der deutschen Schule gemacht hat und am Mittwoch zurückfliegt.


Blick aus der Mensa auf die Lomas - Im Regen

In Procedi dann eine angespannte freudige Stimmung, was ich denn wohl in diesem Jahr mit den Kids mache. Sie freuten sich, dass ich wieder da war. Insbesondere mein neues Patenkind was mich eigentlich nur aus Erzählungen kannte hing dauernd an mir, freute sich, dass ich da war und nuschelte mir ständig etwas zu..
Ich bin kein Sprachtalent und wenn dann noch Kindergenuschel dazu kommt wird es interessant mit dem Verstehen oder besser Nichtverstehen. Also wieder meine Lieblingsvokabel "despacio - langsam" ausgepackt, dann klappts auch mit den Neuen.
Singende und tanzende Kinder
Und dann haben wir auch schon richtig was gesungen. Ich habe das Everlasting Love - Programm mal wieder aus der Schublade geholt um mit den Kids Englisch zu üben. War sehr lustig und die Kids hatten auch ihren Spaß, wenn ich Englisch und Spanisch durcheinander würfelte. Beim Mittagessen dann der Kampf an welchem Tisch ich sitzen durfte/sollte - na ja, ich bin ja zum Glück ein paar Tage hier und so kommt jeder mal dran.

Auf der Heimfahrt sind wir dann noch im Einkaufszentrum vorbeigefahren und ich konnte dann noch was zu Essen einkaufen, damit ich morgen im Appartment frühstücken kann. Bevor es dann zu Flor geht um mit Ihr und ihrer Familie den Tag der Revolution zu feiern.
(Die Guatemalteken finden immer einen Grund um Party zu machen.Vielleicht sollten wir in Deutschland auch mal den Tag der Flüchtlinge oder den Tag der Kirche feiern oder vielleicht das Ende vom 30- jährigen Krieg)

Sonntag, 18. Oktober 2015

Es wird ernst

Dallas ist geschafft. Es folgen die üblichen 3 Stunden Aufenthalt zum Umsteigen bevor es weiter nach Guatemala geht.Irgendwie ist es hier wärmer als bei uns. Ich bin komplett durchgeschwitzt. :-(
Aber nachdem ich das erste Mal schon Spanisch benutzt habe um mit Passagieren zu reden, hoffre ich, dass es wieder einfach nur toll wird. Ich melde mich aus Guatemala, wenn ich da Internet habe.
Hasta la vista.